Am 11. Mai 2017 hat die gemeinsame Wallfahrt der beiden Seelsorgeeinheiten Oberes Murrtal und Gaildorf-Hausen-Mainhardt zur Stielbergkapelle stattgefunden.

Nach einer vom Kirchenchor Hausen festlich umrahmten Messe mit Pfarrer Andreas Krause und Pater Tomy zogen etwa 70 Gläubige hinaus und hinauf zur Stielbergkapelle. Dort kam man gerade rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen an. Nach einer kurzen Maiandacht ging es dann zurück zum Kirchplatz. Dort hatte der Regen das Organisationsteam ganz gehörig ins Schwitzen gebracht. So musste die im Freien geplante Hocketse kurzfristig ins Pfarrhaus verlegt werden. Diese Aufgabe hatte das Team mit Bravour gelöst und so konnte die Wallfahrt trotz des Regens noch ihren gemütlichen Abschluss finden.

 Am 2. Juli 2016 wurde Frau Veronika Brückner in St. Johann in Ludwigsburg von Weihbischof Dr. Johannes Kreidler für den Dienst als Pastoralreferentin beauftragt. Gemeinsam mit ihrem Mann Pastoralreferent Sven Brückner wird sie ab 1. September Dienste in der Seelsorge bei uns übernehmen.

Am frühen Samstagmorgen machte sich eine 51-köpfige Gruppe der SE auf zur Pilgerreise nach Assisi, Rom und Venedig. Akribisch geplant und vorbereitet von Pater Tomy und dem in  Wallfahrten erfahrenen Reiseunternehmen Weis aus Neuler ging es mit dem Bus über die Autobahn nach Füssen, den Fernpass und den Brenner nach Italien. Begleitet von Gebeten und christlichen Liedern erreichten wir am Abend Assisi. Schon während der Anreise informierte der Busfahrer über viele am Wege liegenden Jahrhunderte alten Burgen, Schlösser, Kirchlein und Klöster. Anders als in vergangenen Jahrhunderten, als die entbehrungsreiche und zum Teil gefährliche Pilgerreise nach Italien Monate dauerte, hatten wir schon nach einem Tag unser erstes Etappenziel Assisi erreicht. Dort, in der Capella Santa Chiara, sowie später im Petersdom am Altare San Giovanni XXIII, den Katakomben Roms, der Jesuitenkirche Ignazio di Loyola und auf der Heimreise in der Wallfahrtskirche Maria Trens feierte Pater Tomy mit den Pilgern die Heilige Messe jeweils unter einem besonderen Anliegen.

Führungen in Assisi, Rom und Venedig mit sehr kundigen Reiseleiterinnen brachten eine Fülle von Zahlen, Fakten, Bildern und Emotionen. Durch das eng getaktete Programm mit kurzer Verweildauer bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten und bedingt auch durch gewaltige Besucherströme, die an vielen Stellen zusätzlich durch Sicherheitskontrollen gebremst wurden, blieb oft nur ehrfürchtiges Staunen, Bewunderung und Hochachtung über prunkvolle, beeindruckende Kirchen, Museen, Gemälde die Baumeister und Künstler über Jahrhunderte hinweg zur Ehre Gottes geschaffen hatten.

Das absolute Highlight der Reise war die Papstaudienz auf dem Petersplatz. Schon Stunden vor Beginn der Audienz füllte sich der Platz mit tausenden Pilgern. Beim Erscheinen des Heiligen Vaters brandete ohrenbetäubender Jubel verbunden mit Francesco-Rufen auf. Die meisten Menschen stellten sich auf ihre Stühle, um den durch die Gänge fahrenden und segnenden Papst besser sehen zu können. Angemeldete Besuchergruppen, auch wir, wurden namentlich begrüßt, was jeweils zu lautem Beifall führte. Das Jahr 2016 hat Papst Franziskus als „Heiliges Jahr der Barmherzigkeit“ ausgerufen. Deshalb sind die Heiligen Pforten der  4 Papstkirchen bis 20. 11. geöffnet. Das nächste Heilige Jahr ist 2025. Rom, aber mehr noch Venedig, wirkten auf die Pilger wie ein einziges großes Museum. Venedig z.B. versinkt mit der Zeit immer mehr im Wasser (es gibt Pläne, die Stadt anzuheben), die Einwohnerzahl schrumpft, in der Stadt selbst gibt es keine Schule und keine normalen Einkaufsmöglichkeiten.

Im Abschlussgottesdienst in Maria Trens standen der Dank für die gut verlaufene Pilgerreise an die Mutter Gottes sowie das Gebet und die Fürbitten für die Mütter im Mittelpunkt.

Mit dem guten Gefühl, seinen christlichen Glauben an seinem Ursprung mit anderen erlebt und praktiziert zu haben, wurde die Heimreise angetreten. Das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ setzte stimmgewaltig, von allen mitgesungen, den Schlusspunkt unter eine Pilgerreise mit vielen nachhaltigen Eindrücken.

Und wer am Trevi-Brunnen in Rom eine Münze über die Schulter ins Wasser geworfen hat, wird sicher bald wieder nach Rom zurückkehren.

vor der Ignatiuskirche
Venedig
im Petersdom

Die gemeinsame Wallfahrt der SE Murrhardt und SE Gaildorf-Hausen-Mainhardt findet dieses Jahr am Donnerstag 19. Mai statt. Um 18 Uhr ist ein Gottesdienst in St. Michael Hausen mit anschließender Wallfahrt zur Stielbergkapelle.

Jedes Jahr am 15. August, dem Fest Maria Aufnahme in den Himmel , findet auf dem Bodensee die Fatima-Schiffsprozession für ein christliches Europa statt. Auf Initiative von Pater Tomy  konnte dieses Jahr  auch unsere Seelsorgeeinheit mit dabei sein. Die Wallfahrt entpuppte sich als Renner, denn rasch gingen so viele Anmeldungen ein, dass die Buskapazität schnell erschöpft war und leider nicht alle teilnehmen konnten.

Zunächst ging es nach Wigratzbad. Dort sahen wir schon 2 Busse unserer benachbarten SE Oberes Kochertal(Abtsgmünd) mit Pater Johnny. In der Sühnekirche von Wigratzbad hielt Weihbischof Thomas-Maria Renz  zusammen mit den anwesenden Priestern  in der mehr als vollbesetzten Sühnekirche ein Pontifikalamt. Im Anschluß daran ging die Fahrt weiter zum Hafen von Bregenz, wo die Prozession beginnen sollte. Bei dieser Schiffsprozession starten  um 20 Uhr Schiffe von den Häfen Rohrschach (Schweiz), Bregenz (Österreich), Lindau(Deutschland) sowie ein Jugendschiff zu einer Sternfahrt auf dem See, um dort gemeinsamen zu beten und zu singen.  Den Abschluß bildet ein prächtiges Feuerwerk. 

Nach diesen bewegenden Eindrücken  nahmen die Schiffe wieder Kurs  zu ihren Häfen. Dort wurden die Pilger bereits von ihren Bussen erwartet. Gegen 22 Uhr 30 ging es dann zurück.  Als der Pilgerbus an seiner Endstation Hausen angekommen war, zeigte die Uhr schon auf 2 Uhr Sonntagmorgen.

Und -  bei Pater Tomy gab es eine kurze Nacht, denn um 9 Uhr hatte er Gottesdienst in Fichtenberg.

Bodensee 2015
Bodensee 2015
Bodensee 2015
Bodensee 2015
Bodensee 2015
Bodensee 2015
Bodensee 2015
Bodensee 2015

Die diesjährige Wallfahrt der Seelsorgeeinheit führte vom 3. bis 4. Oktober nach Altötting. Morgens um 7 Uhr 30 war Abfahrt und nach einer Pause an der Autobahnkapelle Adelsried erreichten die Pilger mittags Altötting. Dort wurden zunächst die Zimmer bezogen. Nach der Pilgermesse in St. Magdalena erhielten wir eine sehr informative Führung über Altötting und über das Entstehen der Wallfahrt. Beeindruckend war, daß an diesem Wochenende 1500 Jugendliche der Kolping- gemeinschaft feierlich mit Musik und Fahnen zur Gnadenkapelle zogen. In der Gnadenkapelle befindet sich die Schwarze Madonna, zu der viele Menschen in Not um Hilfe beten und, wie die 2000 Votivtafeln um die Kapelle erzählen, diese auch erhalten haben. Wer nach dem Abendessen nicht zu müde war, konnte noch zur 'Kita', dem Altöttinger Herbstfest gehen. Der Samstag begann für einige sehr früh, denn sie wollten um 6 Uhr den Gottesdienst in der Gnadenkapelle besuchen. Am Vormittag stand dann der Besuch der Schatzkammer Papst Benedikt mit seinen sehr kostbaren Exponaten sowie der Panoramaweg mit dem einmaligen Jerusalembild auf dem Programm. Nach der hl. Messe in der nach eineinhalb Jahren Renovierung wieder geöffneten Basilika St. Anna ging es dann auch schon zum wartenden Bus. Eine Mittagspause gab es dann noch auf dem Heimweg am Bauernmarkt Dasing. So erreichte die Pilgergruppe um 18 Uhr wieder Gaildorf, erfüllt und bewegt von den vielen Eindrücken. So fragten bereits viele während der Rückfahrt: wann findet die nächste Wallfahrt der Seelsorgeeinheit statt.

 

Gnadenkapelle von Altötting
kurze Andacht in der Autobahnkapelle
Reiseleiterin Fr. Wöhrle bedankt sich fü...
Gruppenbild auf der Treppe der St. Anna ...